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| Titel |
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"Frau heute III"
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Entstehung
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2002
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| Technik |
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Mischtechnik, Acryl, Aquarell, Bleistift, Wachs, Öl auf MdF-Platte |
| Originalgröße
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60 x 60 cm
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Dieses Werk ist Teil einer Triologie, bei der die Werke sich sinnorientiert ergänzen, aber jedes Werk auch für sich steht. Diese Triologie will die Gesamt-Komplexität der Lebens- und Identifikations-Mechanismen der Jetztfrau beschreiben.
„Frau heute III“ beschreibt den Gegenpol zur historischen Prägung der Frau. Es erfolgt die Favorisierung der Ratio als Emanzipationsmittel, das Frau den Weg zur Unabhängigkeit bereitet. Nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen Frau und Mann hinsichtlich ihrer Gehirnstrukturen und somit ihrer Denk- und Handlungsweisen grundverschieden sein. Der Mann ist auf Erfolg programmiert und das erklärt, warum prozentual betrachtet die Welt tatsächlich vom Mann und somit von männlichen Denkstrukturen beherrscht wird.
Um in dieser Männerwelt als unabhängige Frau bestehen zu können, muss die Jetztfrau sich in ihren Denk- und Handlungsweisen entweder anpassen oder Nischen besetzen. Die in „Frau heute III“ dargestellte Extremreaktion, es dem Manne gleichtun zu wollen, kann aufgrund mangelnder natürlicher Prägung auf Dauer für die Frau nur unbefriedigend sein. Sinnvoller wäre es wohl, ihre natürliche Prägung erfolgsorientiert zu nutzen, was sicherlich noch viel zu wenig geschieht.
 
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